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Magazin MEDIEN: Jetzt als kostenfreie Version erhältlich!

08/2016
druckdeal.de

Lange erwartet und bereits viel nachgefragt: Des neue Magazin steht Ihnen nun also als kostenfreies PDF bereit. Klicken sie einfach auf den Button und sehen Sie sich das Magazin in Bildschirmgröße an. Durch Partnerschaften mit anderen Portalen konnten wir bereits in den ersten Stunden mehr als 300 Sichtungen verzeichnen.

Wir haben bereits zahlreiche E-Mails und Anrufe von unseren Lesern erhalten. Nutzen Sie nun die Gelegenheit, unser 100-seitiges Fachmagazin in Ruhe und völlig kostenfrei zu sondieren. 

Neuer Katalog, Themenzusammenfassung

Im aktuellen Fachmagazin beschäftigen wir uns mit der digitalen Transformation, ihren dramatischen Folgen auf die Arbeitswelt, dem Kreislauf von radikaler Rationalisierung, weiterer Entlassungen und den Folgen der Industrie 4.0, kurz: In welchem Umfeld agieren derzeit Druck- und Mediendienstleister.

Konstruktive Kritik, ehrliche Analysen 

Die tatsächliche Lage der Branche ist weniger rosig, wie sie allgemein dargestellt wird. Natürlich ist gute Laune wichtig, jedoch darf dies nicht zu einem Selbstbetrug führen. Alleine gute Laune ist den meisten Unternehmen nicht genug.

Sie als Leser kennen die tatsächliche Lage, wir und versierte Teilnehmer der Branche ebenso. Darum darf es kein Tabu bleiben und es muss möglich bleiben, bestimmte Umfelder ungefiltert zu analysieren, konstruktiv kritisch anzusprechen und somit auch einen tieferen Sinn von nachhaltigen und sehr individuellen Mediendienstleistungen herauszuarbeiten. 

Wie in allen Fachmagazinen vorher, haben wir uns mit einer sehr umfassenden Einleitung viel Mühe damit gegeben, das verschiedene Veränderungen und Tendenzen zu einem gesamten Bild zusammenzufassen und wie immer liefern wir rund 200 ausgehende Links, die sie direkt aus dem PDF heraus nutzen können.

Wir wünschen Ihnen viel Neues und interessante Anregungen und möchten anregen, das Editorial von Marketing-und Contentexperten Jürgen Zietlow zu sondieren, welches wir auch an dieser Stelle veröffentlichen:

Das umfangreiche Fachmagazin als Blätter-Magazin, mit eingebetteten, weiterführenden Links.

Editorial von Jürgen Zietlow 

Während Pessimisten vom Fall des Abendlandes und dem „End-Game“ der EU fabulieren, glaube ich fest daran, dass auch morgen im Osten die Sonne wieder aufgeht.

Zwischen Aufgang und Abendrot bekommt unser Zentralstern unter sich jedoch einiges zu sehen. Doch egal, wie alarmierend dies sein mag: Seinen verlässlichen Rhythmus oder den kosmischen Gang der Erde wird das nicht beeinflussen. Uns schon. Wir sind das Blickfeld. Die Akteure. Verantwortliche. Mittendrin. Als Teil der Ursache und Opfer der Folgen zugleich. 

Längst nicht alle Jahrhunderte wirft  die Sonne ihr Licht auf derart historische Veränderungen. Digitale Transformation: Das klingt so wohlwollend wie Industrie 4.0. Hier tun sich tolle Möglichkeiten auf. Mit dieser historischen, digitalen Revolution stellten sich aber auch Risiken und Nebenwirkungen ein, denn mit ihr kreuzt sich gerade ein ebenso historisches Ereignis zu einem explosiven Gemisch: 

Als Margaret Thatcher das Leitbild des Neoliberalismus in den 80er Jahren politisch vorantrieb, wurde die Freiheit der Märkte teils über die Belange der Menschen gestellt. Die Paarung dieser Freiheiten mit den Möglichkeiten der digitalen Transformation wurde zum Risiko sozialer Stabilität, also für alle Unternehmen (S. 10 ff.).

Werkzeuge des digitalen Zeitalters können in zwei Richtungen wirken: So wie ein Messer, das schneiden und töten kann. Ein Streichholz kann Wärme spenden oder eine Katastrophe auslösen. Die Möglichkeiten der digitalen Transformation sind so gewaltig, dass sie in den Händen einiger Player zu gefährlichen Werkzeugen wurden. 

Die Druck- und Medienbranche ist von diesem historischen Zeitgeist unmittelbar betroffen (S. 10 ff.): Durch die Veränderungen am Arbeitsmarkt (S. 16 ff.), Statistiken und Einschätzungen (S. 18 ff.), durch das geopolitische Umfeld der Globalisierung (S. 22 ff.) sowie die Chancen, aber auch bestimmte Risiken der vierten industriellen Revolution (Industrie 4.0, S. 26 ff.). 

Konstruktiv oder destruktiv? Wirtschaftsliberalismus setzt Freiwilligkeit voraus, scheitert aber  schon, wenn nur wenige Teilnehmer mit dieser Verantwortung nicht umgehen können. Sie zündeln mit ihren Freiheiten, um sich auf Kosten anderer Marktbegleiter, unterbezahlter Cloudworker oder Beschäftigter der Share Economy Vorrang zu verschaffen. 

Industrie 4.0, Nachhaltigkeit, Digitaltransformation oder Neoliberalismus sind unzertrennlich verwobene Teile eines großen Ganzen, einer neuen Epoche. Mittendrin nachhaltige und/oder sehr individuelle Druckdienstleister, die Statements liefern, grundsätzliche Interpretationen von Verantwortung und Individualität.

Der Umgang mit dieser Zeitenwende wird lebhaft diskutiert (S. 32 ff.). Da fast jeder direkt betroffen ist, entstand eine erfreuliche Sensibilität (S. 34 ff.) dafür, nicht nur Opfer, sondern Teil der Ursache zu sein. Die Diskussion über digitale Euphorien (S. 36 ff.) und über die Relevanz von Verantwortung war noch nie so präsent: 

Eine Momentaufnahme zeigt kaum Bewegung. Im Zeitraffer der letzten zehn Jahre betrachtet, sind die Entwicklungen umwerfend: die Zerstörung durch entfesselte Märkte und Macher einerseits. Die positiven Entwicklungen bei Nachhaltigkeit und Verantwortung (S. 38 ff.) andererseits.

So entstand eine riesige Thermik für nachhaltige, verantwortungsbewusste und sehr individuelle Dienstleistungen. Gut für Unternehmen, die die neuen Werkzeuge ihrerseits konstruktiv nutzen (S. 40 ff.) – denken wir an erneuerbare Energien, deren Speicherung und Verteilung, E-Mobilität, Energieeffizienz, Recycling, Individualität etc. 

Dabei erlebt die Druckbranche ohnehin gerade eine Renaissance. Analoge, haptische Medien sind digitalen, zweidimensionalen Alternativen für bestimmte Zwecke überlegen (S. 60 ff.). Digitalen Angeboten fehlt das mächtige Add-on „Haptik“. Zudem sind Onlinemarketingkosten (inkl. Peripheriekosten) stark gestiegen und analoge Medien liefern meistens signifikant bessere Responsequoten.

Auch im Wettbewerb mit Standarddrucksachen erleben individuelle, veredelte, nachhaltige und faire Printmedien einen Boom (S. 62, 70 ff.). 

Der Experte für multisensorisches Marketing, Olaf Hartmann, hat anerkannte Forschungsergebnisse u. a. in einem Fachbuch analytisch zusammengefasst und durch aktuelle Cases ergänzt (S. 66 ff.). Die Power haptischer Medien ist überwältigend. 

Hochwertige, saubere Drucksachen „made by Homo sapiens“ liegen im Trend. Nur echte kreative Architekturen können im Zusammenwirken von Formaten, Funktionen, Substraten, Veredelungen und schließlich von Designs und Textbotschaften das Image eines Absenders um gefühlte Welten präziser abbilden als digitale Medien oder gedruckte Alternativen „von der Stange“, nicht abwertend gemeint. 

Die ersten 39 Seiten sind Teil unseres Themenbogens – als Ganzes. Ein Blick auf das das Umfeld. Wie ein Blick auf einen Globus. Individualität und Nachhaltigkeit sind wie Orte da-

rauf. Erst die Relation dieser Orte zum kritischen Umfeld betont die Bedeutung der Praxisbeispiele im Hauptteil ab Seite 40 und ab Seite 74.

Ich wünsche mir, dass Sie Perspektiven, Denkanstöße, Argumente und Inspiration finden und den Zusammenhang der Themen im Kontext mit der Einleitung als Ganzes verstehen.

Ihr Jürgen Zietlow

 

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